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Blidigsholms Gård bei Vaxjö Schweden |
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zum Sommelager 1990 |
Dies ist ein Lager so richtig nach Pfadfinderart! Leben in und mit der Natur. Auf den Hikes der einzelnen Trupps erlebt man noch wirkliche Verbundenheit mit der Natur. Lautlos mit dem Kanu durch unberührte Landschaften gleiten. Übernachten auf einsamen kleinen Inseln mit Lagerfeuer Romantik.
Im Lager selbst, das ganz im Zeichen der Natur und deren Schutz steht, lernen wir den Umgang mit aktivem Umweltschutz und der Natur. Wir kaufen Umweltbewusst ein, backen jeden Morgen unsere Brötchen in unserem selbstgebauten Backofen, waschen uns mit selbstgemachter, umweltfreundlicher Seife, machen Naturwanderungen, kochen nur auf Holzfeuer statt auf Gas, und selbst die Raucher gewöhnen sich schnell daran, ihre Kippen in die Hosentasche zu stecken.
Höhepunkte sind das Bergfest, mit einer Neuauflage von "Wetten dass...?" und das Abschlußfest, die Fahrt nach Göteborg, eine Elchpirsch, auf der angeblich tatsächlich ein Elch gesichtet wird, dann natürlich die Kanu- und Wanderhikes der einzelnen Trupps, das 24-Stunden-Spiel, die große Wikinger-Aufgaben Olympiade, das Fußballspiel mit den Pfadfindern aus Oedt, der Wortgottesdienst der Rover, und das Sommerlagerlied "Wir war'n da!", das zum Lagerhit wird.
Dieses Sommerlager wird noch lange auf uns einwirken. Wir haben viel gelernt und viel Spaß gehabt. Für die Leiter sowie ca.80 Kinder und Jugendliche gehen 3 Wochen Schweden viel zu schnell zu Ende.
Ein Jungpfadfinder berichtet über das Brötchenbacken:
Brötchen backen ist eine echte Last!
Es war 5.oo Uhr Morgens, unsere Leiter weckten uns, denn wir Juffis waren
die Ersten in diesem Lager, die backen mußten.
Marcel Behnke (Jungpfadfinder)
Einen Backofen haben wir uns einen Tag davor gebaut. Wir mußten für 96
Leute 192 Brötchen backen. Es war ein regelrechtes Chaos, denn wir hatten
nur gefrorene Hefe. Es gab verschiedene Brötchen: kleine, dicke, harte,
weiche und noch viel Sorten an Brötchen. Eins weiß ich, ich werde kein Bäcker!