Sommerlager 1988
vom 09. bis 21.Juli

im Pfadfindercamp
Tydal

Deutschland
offizieller Stammesaufnäher
zum Sommelager 1988

Am 09.Juli geht es dann auf große Sommerlagerfahrt nach Tydal.

Erstmalig fahren wir mit der Deutschen Bundesbahn. Schon beim Verladen der Fahrräder aller Teilnehmer auf dem Krefelder Bahnhof beginnt das Chaos. Drei Fahrräder gehen auf der Zugfahrt kaputt.

Die Rover fahren bis Hamburg mit dem Zug mit und steigen dort aus. Nach der ersten Übernachtung in Hamburg in einem Pfarrheim geht es per Drahtesel weiter in Richtung Lagerplatz. Die zweite Nacht verbringen sie in einer Scheune. Der Rest des Stammes steigt in Kiel aus. Von dort aus fahren alle, nach der Übernachtung in verschiedenen Pfarrheimen der Stadt, mit dem Fahrrad in Richtung Lagerplatz. Die zweite Nacht verbringen die Pfadfinder und Pfadfinderinnen auf einem Bauernhof.

Florian Dömges macht die Erfahrung, daß die Kieler Förde nicht mit dem Fahrrad zu befahren ist. Er fällt mitsamt seinem Gefährt ins Wasser.

Achim Frangen ist in diesem Lager zu erstenmal der Lagerleiter.

Der Pfadfindertrupp geht rundenweise auf Hike. Die Runde 1 fährt an die Nordsee. Runde 2 macht sich auf den Weg nach Glücksburg. Nach ca.6 km Fußmarsch steigt man in einen Bus und fährt nach Flensburg. Völlig ratlos ist man jedoch, als das Pfarrheim dort nicht geöffnet ist. Plötzlich hält vor dem Pfarrheim ein Auto. Harry, der lustige Pfarrer dreht die Scheibe herunter und fragt:"Sucht ihr etwas zum Òbernachten?" Am Abend steigt ein gemütlicher Abend im Pfarrheim, an dem auch Harry teilnimmt.
Am nächsten Tag geht es zu Fuß von Flensburg nach Glücksburg. Wiederum Òbernachtung in einem Pfarrheim. Am Morgen darauf fahren die Jungs mit dem Bus zurück nach Flensburg und treffen dort auf die andere Runde. Gemeinsam fahren die beiden Runden mit dem Zug zum Lagerplatz zurück. Die Rover fahren mit dem Fahrrad nach Flensburg. Von dort aus starten sie eine Schifftour nach Dänemark, wo sie in einer Scheune Übernachten.

Das Bergfest bietet diesmal eine besondere Attraktion: Krümel(Andre Wagener) wird zur Miss Eggebeck gekürt und ein Cabarett wird aufgeführt.

In der Pfadfinderinnenstufe gibt es ständige Querelen weil es mit der Kochlust nicht zum Besten steht. Die Dauerdiät bekommt wohl nicht so ganz und ohne Mampf-kein Kampf.

Der Pfadfindertrupp versteht den alten Brauch des "Einweihens" etwas falsch und "verarztet" die "neuen" Juffis. Dafür müssen sich die Übeltäter dann vor dem Lagergericht verantworten. In einer Nacht- und Nebelaktion werden die Täter Jens Krause, Dirk Senger, Andy Schmidt, Frank Pade, Nico Werner, Marcus Riede und Volker Stocks aus dem Schlaf gerissen und im großen weißen Zelt zur Verhandlung geführt. Das Urteil lautet Schuhwichse bis zum abwinken.

Der Tagesausflug nach Legoland wird im allgemeinen als sehr schön und sehr sehr teuer empfunden. Man besucht weiterhin das Marionettenmuseum in Lübeck und das Marinefliegergeschwader in Tarp. Dort dürfen alle mal in einem Tornado sitzen.

Das große Waldspiel der Pfadfinderinnen wird nach zwei Stunden wegen völliger Durchnässung der Teilnehmer abgebrochen.

Ein Baseballspiel gegen den mit Profiausrüstung ausgestatteten Stamm Wesel wird von einer Auswahl unseres Stammes mit selbstgebastelten Schlägern haushoch gewonnen.

Auf dem Abschlußfest werden die neuen Leiter Susanne Thoeren, Ela Behnisch, Marus Pirrenz, Thomas Langhammer und Dirk Schmitz von Neptun getauft. Achim Frangen der als Neptun glaubt davon zu kommen, wird auch eingeweiht, da er zum erstenmal Lagerleiter ist.

Nach drei Wochen geht auch dieses Lager mit vielen schönen Erinnerungen und viel Erfahrung für die neuen Leiter zu Ende.


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