Tagebuch Sommerlager 2002

20.07.2002:  Erster Eintrag
So, nun ist es fertig, Euer Sommerlager Tagebuch.
Bald geht es ja auch los. Ich hoffe Ihr macht reichlich Gebrauch und fügt täglich Eure Erlebnisse hier ein.
Viel Spaß im Sommerlager,

Euer Klaus
Dieser Eintrag stammt von Klaus

26.07.2002:  Die Vortour
Am Freitag, den 26.7.02 bin ich mit meinen Eltern im LKW nach Holland gefahren. Kalla und Uschi, Claudia und Hans-Gerd sind mit dem Wohnwagen mitgekommen. Familie Jaspers hat uns um 15.00 Uhr bei Sonnenschein in Empfang genommen. Erst haben wir Kaffee getrunken. Lukas und ich sind spielen gegangen. Die anderen haben den halben LKW leergeraeumt und die grossen Zelte aufgebaut. Abends haben wir gemuetlich gegrillt und wurden ploetzlich von den Rovern ueberrascht. Die durften dann unsere Reste essen.

Saskia Thoeren
Dieser Eintrag stammt von Frank

27.07.2002:  Ankunft (UPDATE!!!!!)
Zensierte Version


Zunaechst wollte das Team der Vorfahrer (bereits seit Freitag auf dem Lagerplatz) ausschlafen...

Doch jaeh, bei Sonnenaufgang, meldeten sich die ersten Mitbewohner. Spechte, die gegen die Baeume haemmerten, andere Pfadfinder, die zu Bett gingen und hart trainierende Hollaender, die sich in Form von tieffliegenden Jets ueber den Pinien des Zeltplatzes zeigten.

Aber es nuetzte nichts, es musste noch einiges aufgeraeumt, ausgeladen und aufgebaut werden. Dieses erwies sich als schwierig, denn der LKW musste jenseits des Lagerplatzes verweilen, da an diesem Morgen 6 grosse LKW Material bringen und holen mussten und daher ein leichtes Verkehrschaos auf der "Hauptverkehrsstrasse" des Platzes herrschte.

Als dann aber gegen 15.30 Uhr Woelflinge auf den Platz stuermten und als erstes eine Tannenzapfenschlacht starteten, hatten wir die Anstrengungen des Tages schnell vergessen und waren uebergluecklich in unserer Ruhe gestoert zu werden.
Der restliche Aufbau verlief reibungslos. Die Sonne schien. Die Baeume spendeten uns Schatten.

Das Lagerfeuer loderte ab 21 Uhr und auch die Stimmung war toll.
Es sollte ein tolles Lager mit dem besten Wetter der letzten 2 Monate werden.

Claudia Krause

Ergaenzung vom 02.08.02
Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass mein muehevoll erstellter Bericht seiner Vollstaendigkeit beraubt wurde!! (Danke hierfuer an die Redaktion!) (Anm. eines Red-Mitgliedes: Was wuerdest du machen, wenn jemand neben dir mit einem gefaehrlich gestutzten Schnaeuzer sitzt und dich zu solchen "Schandtaten" anstachelt?)
Um diese grobe Fahrlaessigkeit sofort wieder gutzumachen - hier der urspruengliche Text, soz. Original
Obacht: Um einen Teil des Berichtes anschaulicher zu gestalten, ist eine technische Zeichnung beigefuegt. Ein Dank hierfuer an Kalla! Wenn, dann wollen wir doch genau arbeiten. (Anm. d. Red.: Bild muss per Hand eingefuegt werden, kommt aber auf jeden Fall!)


Original Version

Zunaechst wollte das Team der Vorfahrer (bereits seit Freitag auf dem Lagerplatz) ausschlafen...

Doch jaeh, bei Sonnenaufgang, meldeten sich die ersten Mitbewohner. Spechte, die gegen die Baeume haemmerten, andere Pfadfinder, die zu Bett gingen und hart trainierende Hollaender, die sich in Form von tieffliegenden Jets ueber den Pinien des Zeltplatzes zeigten.

Aber es nuetzte nichts, es musste noch einiges aufgeraeumt, ausgeladen und aufgebaut werden. Dieses erwies sich als schwierig, denn der LKW musste jenseits des Lagerplatzes verweilen, da nach genauer Massangabe von Frank das Einganstor genau 10cm zu schmal fuer die Durchfahrt war.
Nach voelligem Entleeren stellte PeThoe dann fest, dass Frank sich geringfuegig vermessen hatte und wir uns den Fussweg zum Platz(unter Belastung des gesamten Gepaecks) haetten sparen koennen.

Als dann aber gegen 15.30 Uhr Woelflinge auf den Platz stuermten und als erstes eine Tannenzapfenschlacht starteten, hatten wir die Anstrengungen des Tages schnell vergessen und waren uebergluecklich in unserer Ruhe gestoert zu werden.
Der restliche Aufbau verlief reibungslos. Die Sonne schien. Die Baeume spendeten uns Schatten.

Das Lagerfeuer loderte ab 21 Uhr und auch die Stimmung war toll.
Es sollte ein tolles Lager mit dem besten Wetter der letzten 2 Monate werden.

Claudia Krause
Dieser Eintrag stammt von Frank

28.07.2002:  Erste Meldungen aus Holland
Nachdem ich wiedermal vergeblich nach den neusten Sommerlager Infos gesucht habe, rief ich für alle interessierten Leser des Tagebuchs Frank Jaspers per Handy in Holland an, und es gibt folgende erste Meldungen:

Alle sind gut angekommen. Das Wetter ist super. Leider gibt es auf dem Platz weder Strom, noch einen Internet Anschluss. Daher kam bisher nichts rüber.

Man hat sich jedoch heute mit dem gesammelten Stamm am Strand versammelt und das Superwetter genossen.
Zum Zeitpunkt des Anrufes (Sonntag Abend gegen 21:00) sassen alle am Lagerfeuer und probierten erfolgreich die neuen Stammesliederbücher aus.
Man lud auch prompt einen anderen Stamm (woher war noch nicht genau klar, zumindest einer aus Deutschland) zum Lagerfeuerabend ein.
Das Orga-Team war, so teilte mir Frank mit, heute im Wald Holz hacken, um für das Lagerfeuer Futter zu besorgen.

Alle anderen Berichte soll ich morgen per Fax bekommen und werde sie dann auch sofort hier veröffentlichen.

Bis morgen dann, Euer Sommerlager-Informant, Klaus
Dieser Eintrag stammt von Klaus

28.07.2002:  30 Grad = Strandtag
Nach dem gemuetlichen Fruehstueck, gegen 10 Uhr, machten sich Woelflinge und Jungpfadfinder mit den Bussen und die Rover mit den Raedern auf den Weg nach Zandvoort zum Strand. Nach einigen Schwierigkeiten (Strasse verstopft wegen Autorennen in Zandvoort und Strand verstopft wegen 30 Grad, Sonntag, Sonne und Ferien) waren dann auch alle endlich bereit fuer das, zwar kalte, aber angenehme Meer.

Zum Abschluss wurden noch 7 Woelflinge im Sand eingebuddelt und warden NIE, NIE wieder gesehen..... Nein, natuerlich sind alle wohlbehalten und die meisten auch ohne Sonnenbrand am Lagerplatz angekommen.

Shirin Poeplinghaus

Claudia hat dann noch 12 Rover aus der Naehe von Koeln zum Lagerfeuerabend eingeladen. Nach Fertigstellung der neuen Stammesliederbuecher sang man bis in den spaeten Abend gemeinsam neue und alte Lieder. Diese 12 Rover sind in Ihrem Stamm aus Leitermangel alle als Leiter eingesetzt, darueber wurde dann auch noch intensiv diskutiert, bis die Nachtwache ihrer Aufgabe mehr oder weniger nachging....


Frank Jaspers
Dieser Eintrag stammt von Frank

29.07.2002:  Einkaufserlebnis
Heute war der erste "normale" Lagertag in diesem Sommerlager. 7 Uhr wecken, 8.15 Uhr Morgenrunde mit der "Reise in den Dschungel", einem leckerem Fruehstueck bei herrlichem Sonnenschein. Nach dem Fruehstueck, folgte die obligatorische Einkaufstour. Kalla, Frank und Sascha benoetigten schnell und preisguenstig 28 Koteletts.
Da sie nicht den naechstbesten Schweinestall ueberfallen wollten, um die Koteletts selber herzustellen und die Kuehlschraenke der Nachbargruppen schon gepluendert waren, entschlossen sie sich zum Einkauf bei Albert Heijn und Aldi in Heemstede und Haarlem.
Mittlerweile scheint sich Wegelagerei in Sachen Parkgebuehren auch bis in diese Ecke Europas rumgesprochen haben. Sind alle niederlaendischen Staedte verbruedert mit den Duesseldorfern?!?! Selbst bei Aldi kostet das Parken 1,60 Euro die Stunde.
Nach ein wenig Fahrerei, Sucherei und Flucherei sitzen Frank und Sascha nun im Hotel "Amadeus" in Haarlem am Groote Markt, um die Berichte der letzten Tage einzugeben und online zu stellen.
Die Liederbuecher sind nicht nur bei uns, sondern auch bei den Pfadfindern aus Koeln auf positive Resonanz gestossen.


Sascha Henke und Frank Jaspers
Dieser Eintrag stammt von Frank

30.07.2002:  Das Kuechenteam berichtet
Wir koennen nur positives berichten. Bis jetzt hat es allen anscheinend gut geschmeckt, wir haben noch keine Beschwerden bekommen. Alle sind satt geworden. Bei dem heissen Wetter gibt es mittags leichte Kost und abends warmes Essen. Zwischendurch wird die ganze Truppe mit Obst und kalten Getraenken versorgt, die natuerlich hektoliterweise fliessen.
Noch etwas positives: Selten haben wir in Lagern ein so gutes Benehmen bei Tisch und freiwillige Helfer erlebt. Die abendlichen Spuelorgien entwickeln sich zu neuen Fun-Spielen.
Wir erleben bis jetzt ein stressfreies Kochen und haben auch unsere Freiraeume.
Allen Daheimgebliebenen herzliche Gruesse von
Kerstin, Uschi und Kalla.
Dieser Eintrag stammt von Frank

30.07.2002:  Strand & Lager...tag
Der Tag gestern:

Gestern war Lagerbauten-BAU- Tag, was soviel heisst, das ganz viele (oder ganz grosse)Lagerbauten gebaut wurden.
Die Woelflinge haben sich gemeinsam mit den zwei Juffis aufgeteilt und zum einen eine Hollywoodschaukel gebaut, auf der 2 Leiter, oder 5 Woelflinge, oder 3 Pfadinnen (mehr haben wir leider nicht mit) gemeinsam schaukeln koennen. Die uebrigen Woes haben ein BaumhausLagerturmDing gebaut. Und das sieht so aus: auf ca. 1,857m Hoehe befindet sich zwischen 3 Baeumen eine Plattform aus Balken. Natuerlich gut gesichert und mit Gelaender und so! Es gibt eine Treppenleiter, und ganz wichtig: Ein selbstgemaltes Woelflingbanner, das stolz darueber festgezurrt ist.
Verknotet wurden nicht weniger als 140 Tampen, und IMENS viele Poebbel wurden verbraucht.

Der Tag gestern war echt schoen! Alles nahm sich einfach dei Zeit die er/ sie/es brauchte, jeder tat das was ihm (oder ihr) gerade gefiel, und herumgekommen ist dabei ein wunderschoener Lagertag.
Der besten Ausblick hatte man dann auch von der Plattform: Ueberall wuselte es herum, Knoten wurden gebunden, Holz geschleppt, Federball gespielt, es wurde sich gesonnt, die Haengematte getestet, gelesen, geschrieben, zugeschaut, gefaulenzt, ...
Einfach nur idyllisch! Herrlich!


Der Tag heuer:

Fuer die einen war es, also ist es immer noch bei schoenstem Wetter ein Sommersonnestrandundmeertag, ich denke da kommt noch ein etwas ausfuehrlicher Bericht.
Fuer die anderen 2 einsamen Jurtendachkohtenblaetterdachimpraegnierer (Frank&Harrz) und 4 Kuechenteamer (Uschi, Kalla, Kerstin, Hannes) war es ein ruhiger, schaffensfreudiger Tag.
Unter anderem wurde von den 2 JDKBDIs noch die Tagestour ausgefeilt. Die auf Grund des eingeteilten Platztoilettendienstes terminlich geringfuegig geaendert werden musste.

PS: Heute abend gibts leider kein Lagefeurer, weil es zu warm und trocken ist: Waldbrandgefahr!

So, bis bald, Frank & Harald
Dieser Eintrag stammt von Frank

31.07.2002:  Strandtag
Der Strandtag vom 30.07.

Wir sind hingefahren mit den Bussen. Als wir angekommen waren sind wir sofort ins Wasser gestuermt, mit der Wasserinsel. Als wir aus dem Wasser kamen haben manche Sandburgen gebaut und die anderen haben sich in die Sonne gelegt und wurden ein bisschen braun.
Dann haben wir einen Krebs und eine Qualle gefunden und vor lauter Aufregun die Wasserinsel vergessen.
Spaeter haben Cederic, Isa und Astrid Boccia gespielt, Elilie mit drei Woe-Maedchen Franzoesisch geuebt (Anna, Julia und Rebecca).
Die Leiter haben im Wasser mit einem grossen Ball versucht zu spielen.
Am Ende als wir gehen wollten haben wir gemerkt, dass die Wasserinsel fehlt; ein paar Woes haben sie dann gefunden.
Am Abend hat es dann ein Gewitter mit Sturm gegeben, alle waren ganz aufgeregt gewesen und sind ins Zelt gefluechtet.

Anna Frangen und Rebecca-Natizia Retz
Dieser Eintrag stammt von Frank

31.07.2002:  Lagermorgen und Tagestourvorbereitung
Lagermorgen und Tagestourplanung 31.07.

Hier ein Kurzbericht von Harri und Frank, dem Tagestour-Vorteam zum Geschehen des heutigen Tages. Seit heute ist eine Riesen-Lager-Infotafel mit allen Internetseiten eingerichtet und von allen begeistert gelesen worden. Harri und Frank haben sich schon bei Auto- und Motorradrennen auf dem Circuit Zandvoort auf die Tagestour eingestimmt.

Der kleine Luki (Lukas Jaspers) testete mal wieder seine kuerzlich bei Zeeman in Zandvoort preiswert erworbene Wasserpistole : von unten in Gerds kurze Hose, was eine sich auf den ganzen Platz auswirkende Wasserschlacht zur Folge hatte, die verbliebenden trockenen Teilnehmer waren an einer Hand abzuzaehlen. Die zwei Pfadinnen wurden von einer HORDE wilder Woelflinge unter Wasser gesetzt und zu Miss Wet-T-shirt gekuert. (Selbst MIT Kamera und AUF dem Lagerturm und MIT Pressefreiheit war man sich nicht sicher vor Wasserschwaellen und feuchten Umarmungen!)

Nach einem wiederum ausgezeichnetem Mittagessen Nudeln Carbonara und Reis mit Gehacktem konnten wir uns kaum noch bewegen, um Wolfram Rother zur verfruehten Abreise mit Traenen in den Augen zu verabschieden. Die Woes haben Wolfram uberschwenglich gekuesst und geherzt.
Rover und Woes haben sich gut kennengelernt und Ihr Verhaeltnis ist blendend.

Zu erwaehnen sei noch die Tannenzapfensammelorgie der Woes:
Sie wuselten ueber den gesamten Platz und haben hunderte Zapfen fuer die Rover gesammelt, fuers Bergfest.
Sie wurden dafuer von Shirin grosszuegig mit 1 Lutscher belohnt... (pro 40 Zapfen o.s.)

Am gestrigen Tag sind wir trotz des in Deutschland schlechten Wetters gut davongekommen. Gegen 21.00 Uhr setzte leichter Regen ein und ein leichtes Gewitter zog schnell ueber uns. Da wir mit indianischen Sonnentaenzen Petrus wohlgestimmt haben, sind alle wohlauf und nichts und niemand ist nass geworden.


Harri & Frank live aus dem Internetcafe Hotel Amadeus in Harlem City
Dieser Eintrag stammt von Frank

01.08.2002:  Mystische Verwandlungen im Lager
Heute, hmmm..., Regen, kuehl, muede...

Aber es musste ja noch das Lagerspiel/Bergfest zu Ende vorbereitet werden. Nach anfaenglichem Zoegern rafften wir (James, Isa, Laura, Simon, Shirin und Claudia) uns auf ans Werk zu gehen. Waehrend die Woelflinge, Juffis und Pfadinnen sich mittags im Spassbad in Zandvoort austobten, wurde emsig gearbeitet: Tannenzapfen (ja, die aus Franks Bericht) wurden farbig besprueht, Monster gemalt (in Perfektion), es wurde geschnitten, geklebt, gegessen... und alles im Zauber von Hogwarts, Harry Potter und zauberhaften Wesen.
Am Samstag soll es dann soweit sein. Bei hoffentlich schoenem Wetter wird sich der Lagerplatz in den Verbotenen Wald verwandeln und Leiter/Rover werden verschwunden sein.
Hin und wieder wird man Lehrern aus Hogwarts begegnen oder dem boesen Mr. Filch, der immer darauf aus sein wird, den Schuelern (Woe’s, Juffis und Pfadis) die Hauspunkte zu stehlen. Aber auch gute Seelen werden im Wald auf die Spieler warten um das Gute zu unterstuetzen...

Fortsetzung folgt!!!!

Ein Bericht von Claudia und Shirin
Dieser Eintrag stammt von Sascha

01.08.2002:  Die "Feuerpause" hat ein Ende!
Hallo Lagerfeuer-Freunde.
Gerade erhielt ich einen Anruf aus dem Sommerlager mit der Bitte den heutigen Tagesablauf zu dokumentieren. Dies tue ich natürlich gerne:
Nach einigen Tagen Lagerfeuerverbot wegen Trockenheit darf heute Abend nach kleinen Regengüssen endlich wieder das Lagerfeuer entfacht werden. Den gestrigen feuerlosen Abend verbrachte man mit lustigen Spielchen am Lagertor. Heute war alle, ausser die Rover, im Schwimmbad. Nach langer Suche (alle Bäder hatten Donnerstags geschlossen) fand man Erfrischung im Schwimmbad von Zandvoort. Eintrittspreis mit verbilligtem Gruppentarif: 5,-€ pro Person!
Auf dem Platz vertrieb man sich die Zeit mit Boccia, Federball und sonstigen Spielchen sowie einem eingeplanten Waschtag. Gestern standen Frikandeln spezial auf dem Speiseplan, heute gab es Schoko-Vanillepudding mit Keksen.
Morgen geht es auf grosse Tagestour nach Alkmaar zum Käsemarkt und anschließend zu einer Hafenrundfahrt durch Haarlem. Ein Besuch der Rennstrecke in Zandvoort zu einem zünftigen Motorradrennen darf natürlich nicht fehlen.
Die alte Tradition des Bannerklauens wird natürlich auf diesem Platz sehr gut gepflegt, doch dank der hervorragenden Qualität der elisabetanischen Nachtwache blieb unser Banner bisher da wo es hingehört!
Die Diebe wurden erwischt und Ihrer Strafe zugeführt. Wie diese genau aussah wurde mir nicht übermittelt.
Die Vorbereitungen zum grossen Bergfest laufen auf Hochtouren.
So, das war's für heute. Morgen wird wohl kein Eintrag erfolgen, da sich der Stamm auf Tagestour befindet. Aber das konnet Ihr ja auch heute schon hier lesen.
Bis dann und mit freundlichem Gut Pfad,
Klaus
Dieser Eintrag stammt von Klaus

01.08.2002:  Das Kuechenteam berichtet
Für alle, die es interessiert, der Essensplan der ersten Lagerwoche:

Am Samstagabend gab es Bratkartoffeln mit Würstchen und Salat. Nach dem Sonntagsfrühstück mit Cornflakes, Nutella- und Marmeladenbroten (Aufschnitt und Käse sind nicht so gefragt, gibt es aber auch), gab es mittags nur Joghurt mit Früchten und Obst. Am Abend gab es dann für viele ein Lieblingsessen: Spaghetti Bolognese mit Salat.
Da es auch am Montag wieder heiß war, gab es zu Mittag auch wieder nur leichte Kost und Obst. Am Abend, nach Wasserschlachten und ähnlichem, hatten dann doch einige wieder richtig Hunger und kosteten das Abendessen mit Kartoffel, Erbsen und Möhren und Kotelett oder Schnitzel richtig aus.
Dienstags, immer noch heiß, also wieder abends warm: heute mit Paprikagemüse mit Reis und Salat und wieder waren alle zufrieden und satt. Auch für einige wenige, die keine Paprika mochten, fanden wir eine Alternative.
Am Mittwoch wurden die Gaumen mit Nudeln Carbonara verwöhnt, denn wir müssen ja auch etwas für die Kalorienzahl tun.
Der Donnerstag war feucht und nass, aber auf Grund der Truppprogramme gab es auch da wieder abends die Hauptmahlzeit und zwar Kartoffeln mit Bratwurst und Blumenkohl.
Zwischendurch boten wir Pudding, Plätzchen, Honigkuchen und Obst an.
Am Freitag findet der Tagesausflug mit dem ganzen Stamm statt und Abends wird gegrillt.

Das Küchenteam freut sich, dass es allen schmeckt und keiner meckert. Das heißt aber nicht, dass wir in Krefeld einen Homeservice eröffnen!
Viel Spaß bei den anderen Berichten wünschen
Kerstin, Uschi und Kalla
Dieser Eintrag stammt von Frank

02.08.2002:  Bericht zum Bericht vom 29.07.02
Eine Vortour ist nicht nur empfehlenswert, sondern von groesster Wichtigkeit! So sind eine Menge technische Fragen vor Ort zu klaeren, wie z.B.: Wo ist ein Krankenhaus, ein Arzt, ein Supermarkt, eine Autowerkstatt, eine Baeckerei oder wie ist die Beschaffenheit eines Lagerplatzes(siehe Skizze im Korrekturbericht Claudia Krause v. 2.8.2002)? Da auf aerztlichem Anraten das Schlafen fuer uns (Uschi und Karl-Heinz) auf Luma’s ungesund ist, gab es nur noch die Uebernachtungsmoeglichkeit in einem Wohnwagen mit einer Breite von 2.30 m. Ooooooh Schreck, die so praezisen Abmessungen vom Lagerplatz (erstellt von Frank J.) und Eingangstorbreite von 2.37 m stellten mich vor unloesbare Probleme. Aber Mut zum Risiko liessen uns trotzdem mit dem Wohnwagen losfahren. Und siehe da, wir schafften die Einfahrt mit beidseitigem Abstand von jeweils 26.5 cm. Was war geschehen? Na dann, rechnen wir mal...
Ich vermute, dass unser Frank J. Bald eine Brille tragen muss, da ein Gliedermassstab ja bekanntlich eine Laenge von 2.00m hat.
Das war’s fuer heute!
Es gruesst euch alle daheimgebliebenen mit einem „Gut Pfad“
Euer Kalla


Dieser Eintrag stammt von Sascha

03.08.2002:  Regenprogramm...
Nachdem das Tagesspiel wegen des Wetters sprichwoertlich ins Wasser gefallen war und wir es auf den naechsten Tag verschieben mussten, haben wir beschlossen, im nahegelegenen Gran Dorado schwimmen zu gehen. Nachdem alle Zelte vor dem Untergang gerettet wurden und die Juffi-Kothe ausgeraeumt war, konnten sich auch die letzten Leiter auf den Weg ins warme Nass machen. Im Schwimmbad angekommen, wurde der gesamte Stamm erst einmal mit Wasserpistolen "bewaffnet", die vom Woe-Team besorgt wurden. Die Schlacht konnte beginnen!
Wie es sich anfuehlt, wenn man im Mittelpunkt steht, durfte fast die gesamte Leiterrunde inkl. Rover im Aussen-Thermalbad des Schwimmbades erfahren. "10 kleine Fische" singend und zum Sonnentanz der Rover aus dem SoLa 1996 tanzend, brachten wir es fertig, innerhalb von ein paar Minuten alle Blicke auf uns zu ziehen. Nachdem wir mit dem gesamten Team im Eisbecken waren und Claudia wild schreiend wieder ins warme Wasser platschte, war die Show perfekt und der Stamm St. Elisabeth nicht mehr zu halten.
Als wir nach ca. einer halben Stunde unseren Rueckzug anmeldeten um zu essen, verliessen wir, unter dem Jubeln und Klatschen der anderen Badegaeste, das Becken.
Schwer erledigt und super sauber machten wir uns auf den Weg zum Lagerplatz. Schliesslich war fuer 19.00 fuer jeden eine Pizza bestellt, die fuer das eigentlich geplante Bergfest bestellt worden war.

Nach dem Essen wurde nun doch noch das Stammesspiel, welches "Harry Potter"zum Thema hatte, begonnen. Die Kinder wurden vom "sprechenden Hut" in ihre Haeser eingeteilt. Von der "dicken Dame" aus dem Bilderrahmen bekamen sie die Schulregeln erklaert und wurden mit den Lehren bekannt gemacht.
Fuer die Woelflinge endete der Abend bei einem gemuetlichen Lagerfeuer.

Da James beim Abendessen durch sein zu spaetes Erscheinen dafuer gesorgt hatte, dass wir alle lauwarme Pizza essen durften, musste er am Lagerfeuer die gesammte LRR (Leiter-/Rover-Runde) mit Getraenken versorgen und die Bierliste fuehren. Um 0.00 Uhr haben wir die Sekt- und Grolsch-Korken auf Gerds Geburtstag (22) knallen lassen, und noch einen sehr heiteren Geburtstag gefeiert, der durch Sascha's schauspielerisches Talent zu dem lustigsten Abend, des bis dahin sowieso schon "herrlichen" Sommerlagers werden sollte.

Katja
Dieser Eintrag stammt von Sascha

04.08.2002:  Lagerspiel
Mysterioeses Geschehen auf dem Lagerplatz

Teil II
Ein Schultag in Hogwarts…
Der Unterricht beginnt…
Alle Lehrer verteilen sich auf dem Lagerplatz und starten ihre Unterrichtsangebote: Zaubertraenke testen bei Prof. Snape (Kalla), Wahrsagen bei Prof. Trelawny (Isa), 1. Hilfe bei Madame Pomfrey (Kerstin), Pflanzenkunde bei Prof. Sprout (Uschi), Verwandlungen in Gips bei Prof. Mc. Gonnagal (Claudia), Flugunterricht bei Madame Hooch (Laura), Quidditch-Spiele und vieles mehr. Dabei gilt es Punkte fuer die Haeuser zu sammeln und unterwegs am Besten nicht dem boesen Mr. Filch (James) und seiner Katze Mrs. Norris (Hannes) in die Arme zu laufen, die nur darauf aus sind, Punkte zu stehlen! Unterstuetzt von ihren Vertrauensschuelern (Katja, Chrischu, Gerd und Sascha) stuerzen sich die Gruppen ins Getuemmel. Sie lassen sich dabei auch nicht vom immer wieder einsetzenden Regen beeindrucken. Das Gewusel auf dem gesamten Lagerplatz (und der ist gross) sorgte auch ausserhalb des Stammes fuer Aufsehen:Wieso befinden sich auf einmal Monster in den Waeldern? Wieso habt Ihr alle so tolle Huete und Umhaenge an? Oder einfach: “Was macht ihr da?” (in versch. Sprachen versteht sich).
So finden hier und da Gespraeche statt, die Interesse bekundeten.
Kurz vor Beendigung passiert es dann doch noch! Ueberall sieht man Zauberer (und auch andere) flitzen!
Ein Wolkenbruch beendet den Unterrichtstag abrupt.

Ein Bericht von Prof. Mc. Gonnagal

Anm. der Redaktion : Leider ist in diesem Bericht der Ritter (Frank) nicht erwaehnt, der ebenso den ganzen Unterrichtstag ueber den Platz wuselte, um den 4 jeweiligen Gruppen die Tannenzapfen in Punkten auf der Spielkarte gutzuschreiben, um die erlernten Aufgaben abzufragen und dafuer wertvolle Punkte zu vergeben oder fuer besonders spontane Aktionen, wie Singen eines Geburtstagsstaendchens fuer Gerd, Punkte zu vergeben.




Ergaenzung zu Bericht von Prof. Mc. Gonnagal:

Natuerlich war Minerva so eifrig bei der Sache, dass sie mich, Prof. Dumbledore, vergass zu erwaehnen. Ich hatte natuerlich meine Augen und Ohren ueberall und stand mit gutem Rat, Aufmunterungen und natuerlich vielen Punkten fuer besondere Bemuehungen den Schuelern zu Seite.

A. Dumbledore (Harald Thiele)

Dieser Eintrag stammt von Frank

04.08.2002:  Das Unwetter
Keine Sorge liebe Eltern und Freunde des Stammes: Es ist viel schlimmer, als es sich anhoert!
Gegen 19.00 Uhr erschuetterte ein grosser Donnerschlag den Lagerplatz. Darauf folgte ein Wolkenbruch der alle Zauberer wieder ganz schnell in die wirkliche Welt zurueckholte. Da der Platz zum grossen Teil aus Sandboden besteht, gab es etwas groessere Schwierigkeiten das Wasser zum Ablaufen zu ueberreden. So versuchten alle zunaechst ihre Lumas, Schlafsaecke und das Gepaeck hochzustellen, denn die meisten Zelte wurden eh unterspuelt. Nun sah man alle hektisch fleissig Graeben ziehen, die Erde innerhalb und ausserhalb der Zelte aufreissen, Wasserschoepfen am Lagerfeuerplatz und ueberhaupt ueberall.
Die Woelflinge hatten besonderen Spass, denn schliesslich taten sich ungeahnte neue Spielmoeglichkeiten auf.
Aber keine Sorge -- wir kennen das ja bereits und haben Erfahrung!!! Das Trockenzelt stand bereit und auch die Graeben erfuellten ihre Aufgabe. Um etwa 21.00 Uhr war das Meer schon
fast wieder versickert.
Claudia Krause
Dieser Eintrag stammt von Sascha

04.08.2002:  "Land unter "
Ein gewaltiger Regenguss lies den Platz heute in ein Binnenmeer verwandeln.
Den ganzen Tag über war das Wetter sehr schön.
Die Kids hatten Spaß beim auf heute verschobenen "Harry-Potter-Lagerspiel".
In 4 Gruppen versuchte man die überwiegend pfadfinderischen Fragen zu lösen.
Die Siegerehrung soll nun am heutigen Abend stattfinden, wenn der Platz bis dahin wieder bewohnbar ist.
Es werden gerade Gräben gezogen, dies Heizstrahler zum Trocknen der Sachen laufen auf Hochtouren.
Bis auf zwei von Wespenstichen gepeinigten Lagerteilnehmern geht es aber allen sonst gut.
Dieser Bericht wurde telefonisch von Frank an mich übermittelt.
Euer Klaus
Dieser Eintrag stammt von Klaus

05.08.2002:  Jokertag
Ausschlafen, spaetes Fruehstueck, Snoozelen auf dem Lagerplatz, Zeit zum Grossreinemachen in den Zelten und freier Tag fuer einige Leiter stand auf dem Programm. Kalla und ich fuhren Einkaufen, Gasflaschen Auffuellen und ich nahm mir in Haarlem mit 2 Pfadinnen die Zeit, waehrend des Waschens der Kleidung von mehreren Teilnehmern, die neuesten Infos ins Tagebuch einzutragen.

Fuer heute abend ist die Versprechensfeier der Woelflinge am Strand geplant.

Frank
Dieser Eintrag stammt von Frank

05.08.2002:  Spielende
Nach dem Abendessen fand nun endlich die von allen schon heiss erwartete Siegerehrung bzw. Zeugnisvergabe statt. In Annwesenheit aller Hogwarts-Lehrer wurden die Punkte fuer die Haeuser verlesen und die Diplome verteilt. Hierbei zeigte das Haus "Hufflepuff" in diesem Jahr die besten Ergebnisse. Herzlichen Glueckwunsch!!

Prof. McGonagall (stellv. Schulleiterin)
Dieser Eintrag stammt von Sascha

06.08.2002:  Versprechensfeier
Gegen 22.00 Uhr machten sich alle Stammesmitgliedert auf den Weg zum nahegelegenen Strand, um dort bei Kerzenschein und Pechfackeln das Versprechen abzulegen. Bei sehr schoener Atmosphaere und Meeresrauschen legten von den

Woelflingen
Cedric, Lukas, Anna, Bastian, Lennard und Stefan

von den Juffis
Christian,

von den Pfadis
Rebecca,

von den Rovern
Simon, Laura, James und Isa

und von den Leitern
Christian, Gerd, Harry und Katja
ihr Versprechen ab.
Es war ein sehr stimmungsvoller und wichtiger Moment in diesem Lager.
Dieser Eintrag stammt von Sascha

06.08.2002:  Titel?!?! Muss man immer einen Titel haben? *g*
Viel hatten wir uns (mal wieder) vorgenommen, doch der Regen, bereits nervende Nebensache seit einigen Tagen, drehte heute morgen zum wiederholten Male richtig die Haehne auf. So wurde leider nichts aus der grossen Amsterdam-Tour aller Woelflinge und Juffis und der Ausflug zum grossen Abenteuergelaende fiel ebenfalls ins Wasser. Einige der ganz Harten starteten mit Katja gegen 12.00 Uhr eine kleine Regenwanderung (wie gut, dass Waschmaschine und Trockner in erreichbarer Naehe sind). Der Rest wartete auf das Ende des Schauers(!), um doch vom Platz wegzukommen und etwas zu unternehmen.
Die Stimmung ist trotz des Wetters immer noch bombig.
Auch bei diesen widrigen Wetterverhaeltnissen, schaffen es die Kuechenelfen uns mit kulinarischen Genuessen zu verwoehnen. An dieser Stelle ein grosses DANKESCHOEN an euch! Was haetten wir wohl ohne euch gegessen?

Claudia
Dieser Eintrag stammt von Sascha

06.08.2002:  Eine kleine Anmerkung!!!!
Es lohnt sich auf jeden Fall, auch weiter unten bei den Berichten zu schauen, da einige Berichte erst spaeter eingestellt erden (koennen). Teilweise gibt es Updates oder auch ganz neue Berichte (der Kids) zum einzelnen Lagertag.

Sascha

PS: Der Platz ist auch per E-Mail zu erreichen!
lagerplatz@ichschonwieder.de
Bitte beachtet, dass wir keine Mails zurueckschreiben, da wir sonst nie aus dem Internetcafe rauskommen wuerden. Vielen Dank!
Dieser Eintrag stammt von Sascha

07.08.2002:  Spielplatz Linnaeushof
Nachdem heute morgen wieder die Sonne schien, entschlossen wir uns kurzfristig vor der Fahrt zu Europas groesstem Spielplatz in Bennebroek schon mal einige Zelte hochzustellen und zu trocknen , damit wir am Freitag die Zelte trocken in Krefeld einlagern koennen!!!
Bis auf Uschi und Kalla vom Kuechenteam fuhren alle mit!

Die Begeisterung der Kinder war gross, denn heute war toben ohne Ende angesagt!
Aber das sollte heute noch nicht alles sein, denn es warten leckere KIRSCHPFANNKUCHEN auf die hungrigen Maeuler!

Bis morgen dann
Kerstin und Frank
Dieser Eintrag stammt von Frank

08.08.2002:  Abschlussfest
Folgender Bericht wurde mir per Telefon übermittelt:

Unser heutiger Tag begann, wie immer, mit einer zünftigen Morgenrunde und anschließendem Frühstück mit Musik aus dem Radiorecorder. (anm. Klaus: Wie es sich für richtige Pfadfinder gehört)
Da heute Rainer angekommen ist, stehen die Chancen nicht schlecht, morgen früh mit dem Lagerknüller "Biscaya" per Schifferklavier geweckt zu werden.

Heute wurden schon alle Zelte abgebaut. Nur das Küchenzelt und der Pavillion blieben stehen um die nächste Nacht genmeinsam dort zu verbringen.
Die Vorbereitungen zum heutigen Abschlussfest laufen auf Hochtouren.
Die Bühne wurde hergerichtet und Spiele vorbereitet.
Anschliessend wird zum letzten Mal am "International Campfire" teilgenommen.
Das Wetter war heute super!

Viel Spaß beim Abschlussfest wünscht Euch
Euer Klaus
Dieser Eintrag stammt von Klaus

08.08.2002:  Der Küchenbericht 2. Woche
Auch in der zweiten Woche gab es viel Arbeit in der Küche.
Aber zu unserer Entspannung wurden am Samstagabend für alle Pizzen eingeflogen. Es schien allen geschmeckt zu haben. Ab Sonntag wurde dann wieder vor Ort gekocht. Es wurde zu unterschiedlichen Zeiten gefrühstückt, da Ausschlafen angesagt war. Während des
„Harry-Potter-Lagerspiels“ gab es Brote und Nudelsalat, am Abend dann Gulasch mit Semmelknödel und Salat. Da 2 Leiter Geburtstag hatten, wurden am Montag zum Kaffee Tortenböden mit Obst belegt und verspeist. Abends dann wieder Hausmannskost: Kartoffeln, Kohlrabi und als Alternative Gulasch vom Vortag.
Der Dienstag begann leider mit viel Regen und es waren nur wenig Leute auf dem Platz. Heute ist Resteverwertung: bei Bratkartoffeln, Salat, Bockwürsten und diversen Obstsorten wurden alle satt. Ein Highlight am Mittwoch waren jede Menge Kirschpfannekuchen. Dann beginnt am Donnerstag das große Aufräumen und der Abbau.
Zum Abschlussfest ist dann heute abend Putengeschnetzeltes mit Reis und Salat geplant.
Für das Küchenteam war es alles in allem ein schönes Lager. Mit 35 Personen hielt sich der Stress in Grenzen und zufriedene Gesichter beim Essen ist eigentlich das beste Lob für die Küche.
Das Küchenteam verabschiedet sich vom Lagerplatz „ Het Naaldenveld“ und wünscht allen Teilnehmern eine gute Heimfahrt. Wir freuen uns mit einem lachenden und weinenden Auge auf ein Wiedersehen in Krefeld.

Kerstin, Kalla und Uschi
Dieser Eintrag stammt von Frank

09.08.2002:  Das Tor
Zuhause angekommen nahm ich mir die Zeit alle Interneteinträge durchzulesen, auch die nicht von mir eingetragenen. Dabei stellte ich amüsiert fest, dass meine Aussage zur Breite des Tores zum Lagerplatz einige recht amüsante Berichte und Zeichnungen zur Folge hatte.

Da mir schon zum Tragen einer Brille geraten wurde, möchte ich die Berechnung der falschen Breite erläutern.
Nachdem Claudia und ich am Samstag, den 08.06. an diesem einen Tag fast alle nötigen Infos zum Lagerplatz, touristische Infos aus den Staedten Zandvoort, Heemstede, Harlem und Amsterdam gesammelt und notiert hatten, wofür man sonst ein Wochenende bleibt, fuhren wir nach einem langen, arbeitsreichen Tag durch das besagte Tor, welches mir samt Einfahrt recht schmal erschien, da nicht nur Lkw, sondern auch Gespanne mit Wohnwagen durchpassen müssen.
Die Breite von 2,37m ermittelte ich durch das Ausklappen und Nebeneinanderlegen der Papprückseite meines Schreibblockes. Dabei geschah der folgenschwere Fehler, der in die Stammesgeschichte eingehen wird: In der Summe fehlte eine komplette Länge des Blockes, ca. 60 cm. Da mir die Maße eines Mercedes Atego, 7,5T von zahlreichen, früheren Fahrten bekannt waren (2,55m), kam ich zu der Mitteilung: das Tor ist zu schmal, bzw. bei der Einfahrt und den Bäumen könnte es Probleme geben und somit zur Beschädigung der Fahrzeuge kommen.

Die Aussage, das Tor ist nicht breit genug, war natürlich falsch, da ich dieses am Samstag bei Ankunft selber noch mal mit einem Zollstock nachgemessen habe und meinen Fehler selbst bemerkt und darauf aufmerksam gemacht habe, interessiert natürlich hinterher keinen mehr, u.a. mich auch nicht.

Umso amüsanter finde ich es, dass unser Gespannfahrer Kalla zur Abfahrt 3mal zum Durchfahren des Tores ansetzte (unter Beobachtung von 4 Personen) und 2 Stammesmitglieder bei der Durchfahrt des Wohnwagens diesen eigenhändig zur anderen Seite drücken mussten, da der Wohnwagen sonst keine äußere Begrenzungsleuchte mehr hätte und auch sonst von einem direkt vor dem rechtem Torpfosten stehenden Baum am Heck beschädigt worden wäre.

Eine Zeichnung habe ich mir erspart, ich habe einfach mit angepackt.

Fazit: Demnächst leihen wir uns einen 40 Tonner mit selbst mitgebrachtem Gabelstapler, der das Zelt-und Küchenmaterial in Gitterboxen und selbst mitgebrachtes Rundholz für Lagerbauten auflädt, dann haben wir keine Probleme mehr mit falschen Massen und fehlendem Bauholz. Dieser muß dann auf jeden Fall bei den meisten Lagerplätzen auf der Straße stehen bleiben
Dann erübrigt sich auch die Diskussion und die Frage vieler Leute beim Beladen des LKW:
„Muß das denn wirklich mit?“ , oder „Wird das denn alles gebraucht“, denn alleine zum Bau unseres Lagerturmes aus Rundholz war die große Kiste mit den Stammestampen geplündert.
(Kein Witz: Ein DPSG-Stamm aus Schermbeck bei Wesel übt diese Praxis aus!)







Mit einem freundlichen Gut Pfad

Frank
Dieser Eintrag stammt von Frank

10.08.2002:  Kalla' Getränkebericht
Bei großer Hitze oder mittleren Temperaturen sind Getränke nicht nur empfehlenswert, sondern von größter Wichtigkeit wegen ihrer Mineralien und Vitaminen.

Es wurden O-Säfte, A-Säfte, drei Soda-Streamer mit oder ohne Konzentraten, jeweils mit einer Tageskapazität von 50-60 l pro Tag zur Verfügung gestellt, literweise Waldfrucht- und Zitronentees warm oder kalt serviert. Zum Frühstück gab es neben Kaffee, Milch und Kakao auch eine Teebar, an der sich jeder bedienen konnte. Großen Zuspruch fand die Teebar, die von den Tee-Fans 001-008 in Anspruch genommen wurde. Von Kirschgläsern, Pfirsich- und Ananasdosen wurden die Säfte verköstigt.
[...]

PS. Wochenendbesucher wurden selbstverständlich von uns ebenfalls bewirtet. So, das wär’s für heute.
Es grüßt alle Daheimgebliebenen mit einem freundlichen Gut Pfad

Euer Kalla
Dieser Eintrag stammt von Frank