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EBR-Wochenendfahrt v. 18.-20.08.2000 nach Leucht
Am Freitag, den 18.08.2000 traf sich der Elternbeirat um 17.00 Uhr im Pfarrheim zu seiner jährlichen wohlverdienten Wochenendfahrt. Nachdem wir am Mittwoch zuvor schon 1 Anhänger mit Zelt- und Kochmaterial beladen hatten, mussten nur noch die Fahrräder und das Privatgepäck verstaut werden.
Um 17.30 wurde noch PeThoe abgeholt, bei dem die Verpflegung und Getränke lagerten.
Von dort aus ging es auf die Autobahn in Richtung Jugendzeltplatz Leucht, Kamp-Lintfort.
Dort angekommen beeilten wir uns dann die Zelte (Dr. Lange/Erich) aufzubauen, da sich der Himmel doch ziemlich zuzog. Doch der Regen ließ sich noch bis 21.30 Uhr Zeit, just bis zu dem Moment, als das Lagerfeuer endlich schön brannte. Um 22.00 Uhr eröffnete unsere Lagerleiterin
Ela das Wochenendlager und die abendliche Gesprächsrunde. Das Thema dieses Abends wie auch des gesamten Wochenendes war das Sommerlager 2000.
Im Laufe des Abends wurden aber auch noch einige private Feststellungen getroffen:
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Lissis Luma ist platt und sie hat ihren Straps verloren!
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Irek löst Peter B. als Feuerteufel ab,
Peter B. wird der „Gasmann“ (Kartusche!).
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PeThoe: Toilettenpapier ist rationiert, nämlich 3/4 Rolle pro Person.
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Barbara H. stellt fest: „Mein Spritzschutz geht flöten!“
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Ela sucht im Wald nach Tretminen.
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Gisela M. hat Angst, schwanger zu werden, wir aber bräuchten keine Angst zu haben!
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Irek macht Pipi im Wald und sucht mit der Taschenlampe, ob er etwas findet.
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Gisela M. stellt fest, dass Käse gleichgültig macht!
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H.-M. T. kann nur mit Gurken umgehen, woraufhin Barbara H., bescheiden wie sie ist, eine ganze Gurke von ihm fordert.
Nach ein paar Stunden Schlaf meinte dann ein EBR-Neumitglied (der Autor?) alle Mann (und Frauen) um 8.00 Uhr wecken zu müssen, damit man um 8.30 Uhr frühstücken könne. Ganz reibungslos ging dies natürlich nicht,
Barbara H. musste erst von einem Frosch wachgeküsst werden!
Um 10.00 Uhr schwangen wir uns dann auf unsere Fahrräder und fuhren einem nur dem V-Team (Irek, Ela, PeThoe) bekannten Ziel entgegen. Bei diversen Pausen wurden auch nährstoffreiche Häppchen gereicht (Smarties, Hanuta, usw.). Um 12.15 Uhr erreichten wir unser Ziel, die Kriemhild-Mühle in Xanten und wurden dort um 12.30 vom Müller persönlich empfangen.
Die Mühle bietet einige Highlights: sie ist voll funktionstüchtig und das in ihr aus Getreide gemahlene Mehl wird in der integrierten Bäckerei auch zu Backwaren verarbeitet. Der Müller bietet gegen ein angemessenes Honorar einen kleinen Müllerlehrgang an, und diesem wollten wir uns jetzt
unterziehen:
Mittels Seilzugkurbel mussten wir die Mühle in den Wind drehen und wieder sichern.
Peter B., H.-M. T. und PeThoe kletterten nacheinander an den Flügeln hoch, lösten die aufgerollten Segel und hängten sie seitlich an den Flügeln ein.
H.-P. R. wehrte sich erfolgreich gegen diese kleine Klettereinlage, bediente dafür aber die Bremse. Dazu zeigte uns der Müller die fachmännische Vertäuung der Segel und die Bedienung der Bremse.
Die Frauen setzten in der Zwischenzeit den Teig zum Backen der Brote an und
Barbara H. wog jeweils 550g Teig für fertige 500g-Brote ab.
Alle formten und kneteten nun die Brotlaibe und verfeinerten sie mit etlichen Körnern (Sesam, Mohn, Haferflocken, Mehrkornmischung usw.. Damit die Körner auch hielten, mussten die Brotlaibe angefeuchtet werden. Erster Mann an der Wasserspritze war
Herbert M., der sich auch die kleine Freude gönnte, H.-P. in die Tasche zu spritzen. Kleine Brötchenportionen wurden zu diversen Phantasiegebilden, Tieren, Gesichtern usw.. geformt.
Technikschau im Kopf der Mühle mit ihren Antriebsrädern, Lagerung, Bremse, Wellen, Mühlsteine und Erklärung über Funktion, Alter und Wirkungsweise verschiedener Elemente.
Um 14.30 Uhr wurden dann die fertigen Brote aus dem Backofen geholt und wir bedankten uns beim Müller für diesen sehr interessanten und abwechslungsreichen Lehrgang. Zur Verabschiedung versprachen wir noch, ihn weiterzuempfehlen, was hiermit guten Gewissens geschehen ist.
Nach einer leckeren Tasse Kaffee traten wir um 15.00 Uhr unseren Rückweg an und wurden wie schon auf der Hinfahrt von
Irek auf sehr schönen Nebenstrassen zurückgeführt. Das Wetter hat es mit uns sehr gut gemeint und so genehmigten wir uns nach der Rückkehr auf dem Zeltplatz gerne 1 kühles Bier, bevor wir uns an die Arbeit machten, eine Grillstelle und das Abendessen vorzubereiten.
Um 19.45 Uhr bekamen wir Besuch von 4 weiteren EBR-Mitgliedern und -Partnern (-frauen) und machten uns sogleich ans Grillen. Um 21.30 Uhr, nach dem Spülen, setzten wir uns erneut bis 23.15 Uhr zu unserer Gesprächsrunde zusammen, um danach bis 02.00 Uhr noch etliche Lieder zu singen.
Als alle bereits im Begriff waren ins Bett (Schlafsack) zu gehen, da widerfuhr uns ein ähnliches Schicksal wie im Sommerlager Mattsee 1980! Urplötzlich peitschender Sturm und Regen wie aus Eimern.
Sofort flog alles durch die Gegend, an Bäumen gespannte Planen rissen ab und wir brachten uns gerade noch rechtzeitig ins Dr. Lange-Zelt in Sicherheit, um an dessen Stangen geklammert zu verhindern, dass es sich ganz losriss. Trotz Bodenhäringen hatte es bereits abgehoben, eine Stange abgeknickt und einen Riss in der Zelthaut erlitten. So betrieben wir nur noch Schadensbegrenzung, biss Lissi aus dem „Erich“ gestürmt kam und schrie „Wassereinbruch im Zelt“! Die immensen Wassermassen hatten die Dachluke nach innen geklappt und binnen weniger Minuten hatten wir mehrere Zentimeter Wasser im Schlafzelt, was H.-P. R. aber nicht abhielt, den ganzen Sturm einfach zu verschlafen!
Der Spuk war nach 5 Minuten vorbei und nach Begutachtung des Chaos verteilten wir die noch halbwegs trockenen Schlafgelegenheiten, wobei
Irek es vorzog, in seinem Auto zu schlafen und PeThoe zu
Ela auf die Doppelluma kroch. Als Lissie ihm dann noch ihre „Hundedecke“ anbot, bedankte der sich trotz Angst vor Plack ganz artig und nahm sie auch an.
Ela fiel dann noch auf, dass H.-M. T. zaubern kann: Er kann machen, dass die Luft stinkt!!
Zu dieser Nacht auch ein Bericht aus der „Westdeutschen Zeitung“ vom Montag:
Am Sonntagmorgen hatten wir dann alle Hände voll mit Aufräumarbeiten zu tun, bevor wir uns endlich um 10.30 Uhr zum leckeren Frühstück mit Spiegeleiern, gebratenem Speck, Lachs, Sekt ..... zusammensetzten.
Um Gesprächsstoff waren wir nicht verlegen und so frühstückten und redeten wir den ganzen Vormittag, unterbrochen von Einpackaktionen bereits trockener Utensilien. Gegen 16.00 Uhr machten wir uns auf unseren Heimweg ins Pfarrheim, wo wir auch noch den feuchten „Erich“ wieder aufbauen mussten.
Nach Verteilung aller mitgenommenen Lagerutensilien in Trödelgarage und Lagerraum hielten wir noch eine kurze Abschlussrunde und waren alle der Meinung, trotz vieler Diskussionen, Gesprächsrunden und der Windhose in der Nacht ein sehr schönes Wochenende miteinander verbracht zu haben.
Auf dass noch viele solcher Fahrten stattfinden, Euer EBR-Mitglied
PeThoe
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