Die Geschichte des Stammes
St.Elisabeth Krefeld

1951


Ein Reisebericht der Sippe Gazelle:

Der Sippenführer Emil Conrads geht nackt im Rhein baden. Just in diesem Augenblick fährt ein Ausflugsdampfer vorbei. Er dreht sich um. Doch auf der anderen Seite fährt gerade ein Zug vorbei. Wohin nun mit dem Handtuch. - Großes Gelächter bei allen Umstehenden.
Dann geht es weiter in Richtung Heidelberg. Beim Bereiten der Mahlzeit fällt dem Sippenkoch der komplette Inhalt des Nudeltopfes in den Dreck. Doch er spült die Nudeln ab und reicht sie den anderen zum Mahle. Da diese das Malheur nicht mitbekommen haben ist deren Lob an den Koch gerade noch zu verstehen.
Diesmal wird im Hafengebiet übernachtet. Ein Fehler, wie sich gegen Abend herausstellt. Millionen von Mücken suchen unsere Radfahrer Heim. "Wir müssen in den Zelten Rauchen, dann verschwinden sie!" ist die tolle Idee. Und so qualmen dann die Jungs (fast alle Nichtraucher) ihre Zelte voll, um vor den Mücken Ruhe zu haben.
Weiter geht es am nächsten Morgen in Richtung Titisee. Auf der gebirgigen Strecke bekommt Werner Püllen den Spitznamen "Gino Bartali", der Kletterer, weil er immer als erster an der Bergspitze ankommt. Zwischendurch Rast an einer Tankstelle: Fernfahrer laden die Jungs zum Duschen ein. Am Titisee angekommen erkunden Emil Conrads und Theo Neuenhüskes das Gebiet, um eine Lagermöglichkeit zu finden. Man findet schließlich einen gemütlichen Stall, wo man zwischen Kühen und Schweinen eine aufregende aber trockene Nacht erlebt. Am nächsten Morgen geht es dann zurück über Hammereisenbach. Es regnet in Strömen. Unsere Jungs fahren das erstbeste Lokal an, um sich aufzuwärmen. Sie haben Glück. Die Wirtin ist sehr bemüht und versorgt sie sehr gut. Man wärmt sich am extra für sie angezündeten Kachelofen. Am nächsten Tag geht es nach einer Erfrischung, im Tübinger Schwimmbad, wieder in Richtung Heimat.